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Was geschieht in der Maltherapie? Und was bedeutet "POM" oder "LOM"?

In meiner Mal- und Gestaltungstherapie wende ich zwei unterschiedliche Methoden der Malbegleitung an. Während im Personenorientierten Malen (begleitetes Malen) der offene Malprozess im Vordergrund steht und sich die Themen aus diesem ergeben, wird in der Lösungsorientierten Maltherapie LOM® gezielt an einem Thema oder Erlebnis gearbeitet. Die beiden Methoden ermöglichen ein differenziertes, sich ergänzendes therapeutisches Vorgehen. Falls erforderlich, können so im Verlauf einer Therapie beide Methoden kombiniert zur Anwendung kommen. Materialien wie Ton, Sand, Gips oder Stein laden zum plastischen Gestalten ein und können die Therapie ergänzen. In der Regel wird stehend an der Wand und mit der ungeübten Hand gemalt.


Personenorientierte Maltherapie
(ausgehend vom Malen nach Arno Stern und weiterentwickelt durch Dr. phil. Bettina Egger)

Die Personenorientierte Maltherapie lädt Sie ein, auf einer nicht- oder vorsprachlichen Ebene mit Ihren Gefühlen, Ihren Qualitäten und so mit sich selbst (wieder) in Kontakt zu kommen. Das Malen sensibilisiert Sie dafür, ihren ersten Impuls wahrzunehmen und das zu malende Bild davon ausgehend weiter zu entwickeln. Themen, Erkenntnisse und Ziele ergeben sich direkt aus dem Malen. Interpretationen und Erklärungen sind nicht nötig, dafür immer wieder Klärung während des Prozesses. POM ermöglicht es Ihnen, Gefühle, Gedanken und Körperempfindungen wahrzunehmen, sie auszuhalten und zu wandeln. Sie erleben, wie gut es tut, wieder Ihren eigenen Entscheidungen und Ihrer Intuition zu vertrauen. POM hilft bei psychischen Erkrankungen, kann Entspannung in schwierigen Lebenssituationen bieten, dient als Prävention für Ihr Wohlbefinden und verhilft last but not least zu einem liebevolleren Umgang mit sich selbst. Die Arbeit kann sowohl in der Gruppe als auch in Einzelsitzungen stattfinden.


LOM® Lösungsorientiertes Malen
(Dr. phil. Bettina Egger/ lic. phil. Jörg Merz) LOM® beruht auf neuropsychologischen Erkenntnissen und ist eine wissenschaftlich geprüfte Kurzzeittherapie. Innerhalb weniger Sitzungen können über das gemalte Bild positive Veränderungen erzielt werden. Primäres Ziel ist es, die allfällige Belastung schnellstmöglich zu minimieren. Die sehr klar strukturierte und gezielte Methode ermöglicht es, erinnerte verstörende Bilder (verknüpft mit dem "schlimmen Gefühl von damals") durch neue störungsfreie Bilder zu ersetzen. Anstelle der "schlimmen Bilder" werden aktiv malend neue, neutrale Bilder (Metaphern) im Gehirn abgespeichert. Die Traumata werden zwar noch erinnert, sind jedoch befreit von den damit verbundenen belastenden Gefühlen. Die klaren und meist sehr einfachen Bilder sorgen für Beruhigung und Entlastung, neue Perspektiven können erarbeitet und in der Zukunft bildlich verankert werden. LOM bietet sich an bei der Behandlung von körperlichen und psychischen Belastungen: Burnout, Angstzuständen, störenden Verhaltensmustern. Weitere Indikationen sind: Traumata, Schmerzen, Umgang mit Erkrankungen, Beziehungskonflikte, Arbeit mit Träumen. Ich wende LOM® im Einzelsetting an.

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